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Lehrpraxis

Lehrpraxis der Med. Hochschule Hannover und Weiterbildungsstelle für Allgemeinmedizin

Praxisinformationen

Diabetes mellitus (Blutzucker) ist eine chronische Stoffwechselstörung.

Diabetes zu haben bedeutet, dass Ihr Körper gar kein Insulin mehr produziert (Typ1) oder, dass das vorhandene Insulin nicht richtig wirken kann (Typ2-Diabetes).

Insulin ist ein Hormon, das in der Bauchspeicheldrüse gebildet und in den Blutkreislauf abgegeben wird. Es spielt bei der Regulation des Blutzuckerspiegels die wichtigste Rolle.

Typ1-Diabetiker sind meist Menschen, die schlank und jünger als 40 Jahre alt sind. Die Ursachen von Typ1-Diabetes sind noch nicht ganz geklärt.

Typ2-Diabetiker (90 % aller Diabetiker) sind meist Menschen, die älter als 40 Jahre alt sind, die zu Übergewicht neigen, die Verwandte mit Diabetes haben sowie Frauen, die während der Schwangerschaft Diabetes hatten. Typ2-Diabetes hat eine starke erbliche Komponente. Aber nicht der Diabetes, sondern das erhöhte Risiko Diabetes zu bekommen, wird vererbt.

Erst wenn die auslösenden Faktoren, wie Übergewicht (90 % aller Typ2-Diabetiker), Bewegungsmangel sowie zunehmendes Lebensalter hinzukommen, kommt es zum Ausbruch von Diabetes. Anzeichen eines beginnenden Diabetes sind: starker Durst, gesteigertes Harnlassen, Müdigkeit, Erschöpfung, Antriebslosigkeit, Sehstörungen sowie Gewichtsverlust.

Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes) tritt bei etwa 2–3 % aller Schwangeren vor allem in der zweiten Hälfte der Schwangerschaft auf. Diese Form des Diabetes verliert sich nach der Geburt meist wieder, allerdings haben diese Frauen ein erhöhtes Risiko, zu einem späteren Zeitpunkt einen Diabetes Typ 2 zu entwickeln. Eine optimale Stoffwechseleinstellung ist vor allem im Hinblick auf die Gesundheit des Ungeborenen wichtig.

Erhöhte Blutzuckerwerte der Mutter in der Schwangerschaft können beim Kind ernste Schäden verursachen. Vor allem übergewichtige Frauen, schwangere Frauen über 30 Jahre, Frauen, deren vorherige Kinder ein erhöhtes Geburtsgewicht hatten und Frauen, die Verwandte 1. Grades mit Diabetes haben, weisen ein erhöhtes Risiko auf, einen Schwangerschaftsdiabetes zu entwickeln.

Viele Menschen weisen zuerst keine Anzeichen auf oder bringen vorhandene Anzeichen nicht mit Diabetes in Verbindung, was leider viel zu oft zu einer verspäteten Diagnose führt.

Deshalb sollten Menschen über 45 Jahren mindestens alle 2 Jahre eine Blutzuckerbestimmung durchführen lassen.